SEHENSWÜRDIGKEITEN (english version below)


Frankfurt ist eine Metropole mit faszinierenden Kontrasten: eine lange, turbulente Geschichte (unter Karl dem Großen wird Franconofurd 794 erstmals urkundlich erwähnt) und die Gegenwart als Deutschlands Finanz- und Wirtschaftszentrum sorgen für spannende Entwicklungen in der Gestaltung der Stadt. Der Gegensatz zwischen historischer Altstadt, malerischem Mainufer und moderner Skyline fasziniert Besucher und Einheimische gleichermaßen immer wieder aufs Neue. Es gibt viel zu entdecken in der Mainmetropole: das Museumsufer bietet ein Kulturinstitut nach dem anderen, und auch die Innenstadt hat mit Römer, Paulskirche und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten eine Menge zu bieten. So nimmt Kunst im öffentlichen Raum einen hohen Stellenwert ein: Borofskys "hammering man" oder Oldenburgs "collar and tie" geben einen Eindruck davon. Die unserer Meinung nach sehenswertesten Locations haben wir hier zusammengestellt:


Alte Oper
Die "Alte Oper" wurde von 1872 bis 1880 im Stil der Hochrenaissance erbaut. Zerstört wurde sie am 23. März 1944, die Wiedereinweihung erfolgte am 28. August 1981 nach knapp fünfjähriger Restauration. Heute ist die Alte Oper wieder ein der schönsten Frankfurter Bauten und dient als Konzert- und Kongresszentrum. Erstklassige Gastronomie ist mit dem Restaurant L´Opéra ebenfalls hier vertreten, von dessen Balkon man eine traumhafte Aussicht auf den Vorplatz der Oper hat, auch das Cafe im Erdgeschoß hat bei schönem Wetter seinen Reiz. Trotz harter Kürzungen im Budget der Alten Oper schafft die Intendanz es auch weiterhin, ein erstklassiges, abwechslungsreiches Programm anzubieten, das bereits mehrmals ausgezeichnet wurde.

page5_1

Frankfurter Börse
Die Frankfurter Börse ist wohl jedem aus den täglichen Fernsehnachrichten bekannt: die umsatzstärkste deutsche Börse und der international viertgrößte Finanzhandelsplatz der Welt hat sich stark gewandelt seit den Anfängen im Jahr 1585, als anläßlich der Frankfurter Messe erstmals feste Wechselkurse festgelegt wurden. Wer einmal Parkettluft (zumindest von der Galerie oben) schnuppern will: das tägliche Spektakel des Parketthandels kann man wochentags ab 12.30 Uhr durchgehend bis 17 Uhr von der Besuchergalerie aus verfolgen, wozu eine Voranmeldung (mindestens ein Tag vorher) unter Vorlage des Personalausweises nötig ist. Führungen finden Mo.-Fr. um 10, 11 und 12 Uhr in deutscher, englischer und französischer Sprache statt.

page5_2

Deutsches Filmmuseum
Das Deutsche Filmmuseum, wie die meisten Frankfurter Kulturinstitutionen am Museumsufer gelegen, leistet seit 1984 durch die Arbeit seiner Archive, durch die Dauer- und Wechselausstellungen und das Kinoprogramm einen wichtigen Beitrag zum differenzierten Verständnis von Filmgeschichte, Filmästhetik und Filmtechnik. Das Museumsangebot auf sieben Etagen - darunter Bibliothek, Videothek und Fachbuchhandlung - ermöglicht dem Spezialisten wie auch dem interessierten Laien Einblicke zu allen Themen rund um den Film. Nicht nur für Profis interessant, auch Branchenfremde und Cineasten finden hier viel Faszinierendes zum Thema Film in allen Varianten.

page5_3


Eiserner Steg
Die Fußgängerbrücke aus Stahl und Beton, die täglich von etwa 10 000 Menschen überquert wird, verbindet die Innenstadt um den Römerberg mit Sachsenhausen auf der anderen Mainseite. Der Steg wurde 1869 als neugotische Fachwerkskonstruktion von Peter Schmick errichtet, aber mehrfach verändert, zuletzt 1993. Bereits 1911 hatte er seine über den beiden Strompfeilern aufragenden Zwillingsfilialen verloren. Neben dem benachbarten, modernen Holbeinsteg die romantischere Möglichkeit, zu Fuß den Main zu überqueren.

page5_4

Goethe-Haus
Das Goethe-Haus, respektive die Vorgänger des heutigen Goethe-Hauses, wurden zirka 1519 errichtet. 1733 kaufte Goethes Großmutter, Cornelia Goethe (1668-1754), zwei gotische Häuser am großen Hirschgraben. Von 1755 bis 1756 ließ Goethes Vater, Johann Kaspar Goethe, die Häuser zu einem Haus umbauen. Das Goethehaus hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich: am 22. März 1944 brannte das Haus im Bombenkrieg bis auf die Grundmauern nieder. Am 28. August 1949, zum 200 Geburtstag Goethes, stand das Haus wieder im Rohbau, 1951 konnte es der Öffentlichkeit übergeben werden. Heutzutage wird das Haus und die Ausstellung jährlich von etwa 150.000 Menschen besucht, die sich hier ein Bild vom Leben der damaligen Zeit machen können, allerdings anhand von meist nicht authentischen Ausstellungsstücken. Vieles ging im Lauf der Zeit verloren, und so müssen heute zeitgenössische Kopien zur Illustrierung dienen. Trotzdem ein Erlebnis!

page5_5

Hauptwache
Nach einem Entwurf des Stadtbaumeisters Samhainger entstand in den Jahren 1729 bis 1730 ein barockes Wachgebäude für das Frankfurter Militär. Eine andere bedeutende Rolle spielte die Hauptwache als Gefängnis. Unter dem Mansardendach wurden die Gefangenen aufbewahrt, im Keller die einfachen Verbrecher. Seit 1904 ist die Hauptwache Cafe und wurde zum Treffpunkt der Schickeria. Nach der Zerstörung der Hauptwache im 2. Weltkrieg wurde die Hauptwache provisorisch wieder aufgebaut, 1968 wurde sie Stein für Stein abgetragen um mit dem Bau des unterirdischen U-Bahnhofes zu beginnen. Nach Beendigung der Bauarbeiten wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut, so wie sie heute im Zentrum der Stadt zu erleben ist. Bei schönem Wetter eine schöne Location für einen Kaffee zwischendurch.

page5_6

Holbein Steg
Wie der Eiserne Steg ist dieser Mainübergang Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. So kann man in Ruhe sowohl das südliche Museumsufer als auch die Skyline hinter dem im Norden gelegenen Bahnhofsviertel betrachten. Beide verbindet die 1990 eröffnete Brücke, die an roten und graublauen Stahltrossen zwischen blau gestrichenen Pylonen aufgehängt ist. Abends wird der von Albert Speer und Partnern konzipierte Holbeinsteg effektvoll bunt beleuchtet.

page5_7

Kaiserdom
Seit dem Mittelalter war der Kaiserdom Sitz eines kaiserlichen Reichsstifts, seit dem 12. Jh. Wahlort der deutschen Könige und ab 1239 einzige Pfarrkirche in Frankfurt bis zum Bau der alten Peterskiche 1419. Mit der Verlegung der Krönung des deutsch-römischen Königs von Aachen nach Frankfurt 1562 erhielt die Stiftskirche immer häufiger den Ehrentitel "Dom", der sich schließlich als alleinige Bezeichnung durchsetzte und heute noch gebräuchlich ist. Das Krönungsrecht oblag Aachen, genauer beim Kölner Erzbischof, dem Mainzer Erzbischof hingegen die Durchführung der Königswahl. Frankfurt war jedoch Mainzer Domäne, weshalb der Mainzer Erzbischof auch Probst in Frankfurt wurde, um zusätzlich die Krönungen durchzuführen. Seit der letzten Restaurierung 1991-1994 bestimmt ein kräftiges Ziegelrot die Wände und Pfeiler. Noch vorhandene Farbfassungen der Gewölbe und Steinfiguren wurden gereinigt und ergänzt, was den Kaiserdom heute zu einer herausragenden Sehenswürdigkeit Frankfurts macht.

page5_8


Schirn Kunsthalle
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt ist eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Europas. Mitten in der Altstadt zwischen Dom und Römer gelegen, bietet die Schirn auf ca. 2000 m² Austellungsfläche ein vielfältiges Programm für ein breites Publikum. Das Ausstellungsprogramm präsentiert Aspekte wichtiger künstlerischer Œuvres oder Gesamtentwicklungen aus einer zeitgenössischen Position sowie brisante Themen der heutigen Gesellschaft und regt damit immer wieder Diskussionen zu kontroversen Themen an. Für Freunde der zeitgenössischen Kunst zählt die Schirn zum Pflichtprogramm in Frankfurt. Sehenswert!

page5_9

Maintower
Im Jahr 2000 eröffnete der vom Architekturbüro Schweger und Partner stammende Main Tower, in dem die Hessische Landesbank ihren Sitz hat. Als erstes Hochhaus Frankfurts lädt es Besucher auf eine in 200 Metern Höhe gelegene Aussichtsplattform ein, die Stadt mit Ihrer einzigartigen Skyline von oben zu entdecken. Die Öffnungszeiten der Aussichtsplattform sind im Sommer wie folgt: täglich von 10.00 bis 21.00 Uhr, im Winter täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr. Für einen Rundumblick auf die Mainmetropole die beste Location in Frankfurts Innenstadt, der Besuch lohnt sich natürlich vor allem bei guter Sicht.

page5_10

Museum für Moderne Kunst
Das jüngste Frankfurter Museum, von den Bürgern wegen seiner Dreieckform »Tortenstück« genannt, wurde im Jahre 1981 gegründet. 1983 fand ein offener Realisierungswettbewerb für die Planung des Museumsbaus statt. Der Wiener Architekt Hans Hollein wurde am 17. Mai 1983 mit dem 1. Preis ausgezeichnet und beauftragt das Projekt auszuführen, im Juni 1991 wurde das MMK eröffnet. Die Sammlung beinhaltet einen Teil hochkarätiger amerikanischer und europäischer Kunst der sechziger Jahre aus der Sammlung des 1977 verstorbenen Darmstädter Unternehmers Karl Ströher, den die Stadt Frankfurt 1981erwarb. Heute wurde die Brücke zur Gegenwart erfolgreich geschlagen, mit Exponaten von zeitgenössischen Künstlern wie Julian Schnabel, Stephan Balkenhol, Francesco Clemente, Günther Förg, Bill Viola, Reinhard Mucha, Katharina Fritsch, Jochem Hendricks, Axel Kasseböhmer, Rosemarie Trockel, auch Gerhard Richter, Nam June Paik, Joseph Beuys, Bruce Nauman, James Turrell sind vertreten. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

page5_11

Oper Frankfurt
Die Oper Frankfurt vereint die Spielstätte des Frankfurter Museumsorchesters und der Städtischen Bühnen in einem Gebäude. Im modernen Saal mit ausgezeichneter Akustik werden hauptsächlich Klassiker aus Oper und Operette aufgeführt, so stehen regelmäßig Mozart, Puccini oder Strauss auf dem Spielplan, auch Werke von Mussorgski oder Smetana erlebten in der Oper Frankfurt vielbejubelte Aufführungen. Sonderveranstaltungen wie Kammermusikabende, Liederabende oder das umfangreiche Kinder- und Jugendprogramm runden das Angebot ab. Für Freunde der anspruchsvollen Musik ist ein Besuch hier fast ein Muß, ein Blick auf die Homepage der Oper Frankfurt gibt Auskunft über den aktuellen Spielplan.

page5_12

Paulskirche
Die 1833 geweihte Paulskirche ist nicht wegen ihrer Verwendung als Kirche in die Geschichte eingegangen, sondern wegen ihrer Rolle als "Wiege der deutschen Demokratie". Am 18. Mai 1848 zogen die Vertreter des Deutschen Volkes in die Paulskirche ein, um Deutschland eine liberale Verfassung zu geben. Die fast 800 Parlamentarier, darunter auch heute noch bekannte Namen wie zum Beispiel Heinrich von Gagern, formulierten ein Grundgesetz, dass auch bei den Vätern des heutigen Grundgesetzes Eingang fand. Nach dem Scheitern des Parlaments und dem Sieg der Reaktion wurde die Paulskirche 1852 der Gemeinde zurückgegeben. Wie die gesamte Frankfurter Altstadt, so wurde auch die Paulskirche in den Märztagen des Jahres 1944 zerstört. Doch schon 1947, am 17. März, wurde der Grundstein für den Wiederaufbau gelegt. Die Paulskirche sollte ein Symbol für den Wiederaufbau der Stadt und ein Denkmal für die demokratische Geschichte werden. Die Paulskirche wurde danach erneut renoviert, sie steht seit Herbst 1988 wieder für die Verleihung des Goethe-Preises und des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels sowie weiteren Ehrungen zur Verfügung.

page5_13

Römer
Der Römer ist wohl eins von Frankfurts bekanntesten Wahrzeichen und beliebtes Postkartenmotiv. Der Gebäudekomplex, der das Rathaus beinhaltet, wurde am11. März 1405 mit "Römer" und "Goldener Schwan" von der Stadt Frankfurt erworben und dann erweitert. Der Römer kann besichtigt werden, besonders interessant sind der nach 1612 entstandene Kaisersaal (wo früher die deutschen Kaiser gekrönt wurden und Bilder aller Kaiser des Heiligen Römischen Reichs hängen) sowie die in 600 Jahren fast unveränderte Schwanen- und die Römerhalle. Die Fassaden sind nicht originalgetreu erhalten, sondern wurden in historisierenden Mischstilen Anfang des 20. Jahrhunderts bzw. nach dem zweiten Weltkrieg neu gestaltet. Der Römerberg mit Römer und der umliegenden Altstadt ist ein Frankfurter Wahrzeichen, das man definitiv gesehen haben sollte!

page5_14

Städel
Direkt am Main erwartet den Frankfurtbesucher eines der führenden Kunstmuseen internationalen Ranges. Die Sammlung des Städel Museums präsentiert Meisterwerke europäischer Kunst vom frühen 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Graphische Sammlung zählt mit ihren 100.000 Handzeichnungen und Graphiken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart zu den bedeutendsten Kabinetten Deutschlands, ausgewählte Positionen im Bereich der Skulptur ergänzen den Bestand. Die Sammlung des Städel präsentiert Meisterwerke europäischer Kunst aus sieben Jahrhunderten; berühmte Gemälde aus unterschiedlichen Epochen und Kunstlandschaften vom frühen 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart und zählt damit zu den bedeutendsten Museen in Deutschland. 700 Jahre europäischer Kunst sind hier versammelt in einer Auswahl aus 2.700 Gemälden, 600 Skulpturen und 100.000 Zeichnungen und Druckgraphiken von Dürer, Holbein und Cranach über Rembrandt, Vermeer, Monet, Van Gogh und Cézanne bis hin zu Matisse und Picasso, Bacon und Baselitz, Serra und Palermo. Highlight, das man gesehen haben sollte.

page5_15

Zeil
Die Zeil ist Frankfurts älteste Hauptstraße und eine von Deutschlands umsatzstärksten Einkaufsmeilen. In der begrünten Fußgängerzone kann man seinen Kaufrausch in zahlreichen Boutiquen, Designerläden und großen Konsumtempeln stillen. Zu den hier ansässigen Läden zählen u.a. Galeria Kaufhof, Karstadt, C & A, H & M (mit drei Filialen), die größte Douglas Filiale Europas, Zara, Esprit, Mexx und viele andere. Vor allen Dingen in der modernen Zeilgalerie befinden sich zahlreiche zusätzliche Läden, die jedes konsumfreudige Shopper-Herz höher schlagen lassen. Und für zwischendurch bieten eine Vielzahl verschiedenster Cafes und Restaurants entlang der Zeil ideale Rahmenbedingungen zum Entspannen und Schlemmen.

page5_16



SIGHTSEEING


A long history between the times Frankfurt was first mentioned as a settlement in 794 and its present-day reality as an international business center ensures interesting contrasts in the face of the city, and this is much more true for Frankfurt than many other cities. Between historical buildings and modern skyscrapers, Frankfurt develops dynamics not many German cities can match. There's much to be discovered for the Frankfurt visitor: countless museums, historical churches, Römer city hall and lots of art in public spaces (among others, sculptures by Jonathan Borofsky and Claes Oldenburg can be seen in the streets of Frankfurt) are worthwhile destinations in the city on the River Main. As a comprehensive guide, find a selection of the major sights not to be missed below:

Alte Oper

page5_1

Frankfurt's former opera house, now turned into an exclusive and architecturally impressive event location. Alte Oper was built from 1872 - 1880 in the style of the renaissance, typical of the time which took up many elements of the past in its architecture. Destroyed in 1944, it was rebuilt a long time after the war - re-opening wasn't until 1981 after a five year renovation period. Today, Frankfurt's "Alte Oper" is once again one of the most picturesque buildings in the city, often used for exclusive and prestigious events in its new function as a congress center. First-class gastronomic venues make Alte Oper one of the most outstanding dining destinations in Frankfurt, too: with restaurant L´Opéra and the Café with terrace on the bottom floor, two exclusive restaurants await guests - the view from the balcony of the restaurant on the first floor is very enjoyable. The musical program of Alte Oper is also recommendable for friends of classical music - despite hard budget cuts, Alte Oper still manages to put together an appealing, high-quality program every year that has won much critical acclaim.

Frankfurter Börse
page5_2

The German stock exchange internationally ranks fourth among the big stock exchanges and is the heart of the German econonmy - not quite comparable to Wall Street, but for all those interested in the stock market, a visit or a guided tour is well worth the time. From the gallery above, you can watch the hustle and bustle of hectic trading. From 12:30 to five in the afternoon, visitors have the opportunity to see the stock market, advance reservations are required (must bring passport or id card). Guided tours in English, French and German are available three times a day at ten, eleven and twelve a.m.

Deutsches Filmmuseum

page5_3

Deutsches Filmmuseum, a museum of German film, film technique and general aesthetics around making movies, gives vivid insights into the history of making movies in Germany. From German expressionism to contemporary film, the museum shows the important aspects of moviemaking in an entertaining way on seven floors, complete with a video library and a book store with literature on the topic. Located on the banks of the River Main as almost all major museums in Frankfurt, Deutsches Filmmuseum is easy to find and definitely worth a visit for all movie buffs and cineastes.

Eiserner Steg

page5_4

This pedestrian bridge, crossed by over 10.000 people every day, connects the Frankfurt city centre to Sachsenhausen, the old part of the city across the River Main. Built in 1869, Eiserner Steg was renovated several times and looks different today - however, it's still the more romantic way to cross the river Main than using the nearby modern Holbeinsteg which serves the same purpose.

Goethe-Haus
page5_5

Goethe-House, as the name says, is the house where famous German poet and writer Johann Wolfgang Goethe used to live - or rather, the geographical spot where the house of his family used to be. Goethe's grandmother Cornelia Goethe bought two gothic houses in 1733 here which Goethe's father had remodelled into one house in 1755-1756. Since the house burned down to cinders during an Allied bombing in WW II, it was rebuilt and reopened to the public in 1951. Today, approximately 150.000 people visit Goethe-House every year to see insights into everyday life at the time. For abroad visitors who enjoy reading Goethe and want to find out more about his life, the Goethe-House is well worth a visit when in Frankfurt.

Hauptwache

page5_6

Built from 1729 - 1730, the Frankfurt Hauptwache was erected as a shelter for the city guards and a prison used by Frankfurt military. The baroque-style building was turned into a café in 1904 and has been a popular meeting point for Frankfurters ever since. The Hauptwache was destroyed in WW II, rebuilt and torn down again in 1968 to make room for the subway station underneath. Originally rebuilt after completion of the subway station, Hauptwache today is once again a picturesque historical place to see and maybe have a coffee break on your sightseeing tour of Frankfurt.

Holbein Steg
page5_7

Just as Eiserner Steg, the other bridge crossing the River Main, Holbeinsteg is solely for pedestrians and bikers and connects the Frankfurt city center and Frankfurt-Sachsenhausen on the other side of the river. The modern bridge, hung from coloured wire ropes between two pylons, is illuminated at night for effect. From Holbeinsteg, the view of the skyline is ideal for taking pictures - a good place to stop when crossing the river to take some memorable Frankfurt skyline views.

Kaiserdom
page5_8

The Kaiserdom is one of Frankfurt's oldest churches and most prominent sights. Since the 12th century the Frankfurt Kaiserdom was the city's only church until the Peterskirche was built in 1419. With the coronation ceremony of the Roman-German emperor moved from Aachen to Frankfurt from 1562 on, the Kaiserdom got its name and a growing importance in the German empire. For centuries, Frankfurt was the city where the German emperors were elected and crowned. Today, after another renovation period from 1991 - 1994, the Frankfurt Kaiserdom has regained its old splendor and attracts countless visitors. One of Frankfurt's major churches that you're bound to walk by when exploring the old party of the city - why not step inside and take in some history.

Schirn Kunsthalle
page5_9

Kunsthalle Schirn is one of Europe's most prominent exhibition forums for modern art, presenting contemporary and often controversial, more often highly praised art on its 2000m² of exhibition space. Located in the old part of Frankfurt, between "Römer" city hall and the Kaiserdom, the Schirn Kunsthalle is a prominent round building hard to miss when walking by. Why not spend some time taking in the current Schirn exhibition - for friends of contemporary art, it's certainly worthwhile.

Maintower

page5_10

Opened in the year 2000, the home of the Helaba (one of Germany's large banks) also features a sightseeing platform on the top floor. From a height of 200 meters, Hessische Landesbank invites visitors to enjoy a view of the city from up above. For a panoramic view of the skyline and downtown Frankfurt, the platform is the best place to go. Open from 10am to 9pm daily in summer (10am to 7pm in winter), the Main Tower platform is a great sightseeing spot an a day with good weather and view.

Museum of Moderne Art
page5_11

Museum Moderne Kunst is Frankfurt's "MoMa", so to speak, and the youngest of all Frankfurt's museums. Built by famous Vienna architect Hans Hollein, the MMK was soon dubbed "piece of cake" by the Frankfurt citizens due to its triangular shape. The collection of MMK features a selection of important works by European and U.S. artists from the 1960s until today. The focus clearly lies on contemporary art, with pieces by Julian Schnabel, Bill Viola, Gerhard Richter, Nam June Paik or James Turrell on display. For all friends of contemporary art, the Museum Moderne Kunst MMK Frankfurt is definitely worth a visit.

Oper Frankfurt
page5_12

The Frankfurt opera unites the playhouses for the Frankfurt Museum Orchestra and the "Städtische Bühnen", the theatre of the city. Opera Frankfurt provides a large opera hall with excellent acoustics - perfect for the classical works that are predominant on the program. Mozart, Puccini and Strauss are often performed, but Mussorgsky or Smetana also have loyal fans in Frankfurt. Chamber music, an extensive program for children and various other special events round off the program and make the Frankfurt opera house one of the key players in the city's cultural life. For opera aficionados, a visit to the Frankfurt opera can be a rewarding experience indeed - many performances have been highly praised by the critics, and the quality of the program is exceptional.

Paulskirche
page5_13

The Paulskirche is one of the most prominent buildings in German history. The so-called "cradle of German democracy" was the home of the gathering of almost 800 members of parliament of the democratic German revolution of 1848. On May 18, this is where they met to give Germany a liberal constitution, the basic principles of which also found their way into the German "Grundgesetz" after WW II. After the victory of the reactionary forces and the dismissal of the idea of democracy in Germany for quite some time to come, the Paulskirche was returned to the church for its original use in 1852. As the rest of the old part of Frankfurt, the Paulskirche was destroyed by bombs in 1944. The groundstone for the new Paulskirche was laid in 1947, and the Paulskirche was to be rebuilt as a symbol of reconstruction and democratic tradition. Renovated once more, the Paulskirche today can be visited and is also the home of many prestigious award ceremonies.

Römer
page5_14

The Römer, Frankfurt's most famous landmark, is a building complex consisting of several wings and serving as city hall. When the city of Frankfurt bought the property in 1405, the Römer complex was quickly extended to more than the original buildings and houses impressive salons and chambers. Especially interesting are the many rooms that have remained almost unchanged for 600 years - Römerhalle and Schwanenhalle. The Kaisersaal, where the coronation ceremony of the German emperor was held, shows portraits of all the emperors of the German empire. The façades aren't authentic but were renovated several times and now present various styles from different epochs. The Römerberg, or Roman hill (the slightly elevated area where the Römer city hall is located) is one of the Frankfurt landmarks you definitely shouldn't miss when you visit the Hessian capital.

Städel
page5_15

Located on the banks of the River Main, the Städel museum is one of the leading art museums of Frankfurt and Germany in general. From the early 14th century to contemporary artists, the museum presents masterpieces of European art. The graphics collection features over 100.000 pieces from medieval times until today, selected sculptures complete the collection. 2700 paintings, 600 sculptures and the huge graphics collection await interested visitors - from Duerer, Cranach, Holbein, Rembrandt, Vermeer over Van Gogh, Cezanne and Monet to contemporary artists such as Serra, Bacon and Baselitz, the scope of what can be seen at the Städel museum is impressive. An enchanting excursion into centuries of European art.
Zeil
page5_16

The shopping boulevard called "Zeil" is Frankfurt's oldest shopping district and one of Germany's most frequented shopping areas. The pedestrian mall is home to countless small and large department stores, trendy boutiques and lots of restaurants. H &M operates three outlets on this street alone, Zara, Esprit and many other fashion stores can also be found here. The largest Douglas perfumery outlet in Europe is located on the Zeil as well as C&A, Karstadt and Kaufhof department stores (large fashion retailers comparable to Macy's or Neiman Marcus). Located in the city center with many of the major Frankfurt sights in walking distance, the Zeil shopping area is something you should definitely check out for some serious shopping in Frankfurt.