- Online Magazin „Die Spielerfrau“ 08.08.2014

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- Darmstädter Echo 20.08.2011

peak personal training ist dabei mit sightjogging FFM

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- DuMont Bild Atlas Frankfurt 2011

peak personal training ist dabei mit sightjogging FFM

DuMont Aktiv

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- MARCO POLO City Atlas
peak personal training ist dabei mit sightjogging FFM
Der "INSIDER-TIPP"


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- PRINZ Dezember 2010
"Die 50 Besten" ... in Frankfurt
peak personal training ist dabei mit sightjogging FFM
Die außergewöhnlichste Fitness-Idee

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- PRINZ TOP Guide 2010

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- MAIN feeling, Winter 2009
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- Fit for Fun, 15.08.2009:

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- FR-Online, 17.02.2009

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der außerdem als Lauftrainer arbeitet und eine eigene Firma rund um "Personal Training" betreibt.
Die Idee des gemeinsamen Laufens steht bei Gondorfs "Sightjogging" im Mittelpunkt. In der Zeitung las er von einem entsprechenden Angebot in Mainz, und sofort war dem Sportbegeisterten klar: "Das muss in Frankfurt auch her." Inzwischen findet er es sehr spannend, "so etwas Einzigartiges in der Stadt" anzubieten und dabei auch noch Spaß und ein gutes, fast freundschaftliches Verhältnis zu seinen zahlenden Mitläufern zu haben.
Wer mit Gondorf morgens oder abends laufen geht, wird im Hotel abgeholt, zahlt bis zu 60 Euro und kann sicher sein, dass der Trainer kein starres Programm durchzieht. "Geschäftsleute kommen oft rasch auf ganz private Themen zu sprechen, und per Du ist man ohnehin ganz schnell", freut sich Gondorf. Fast sei es so, als gehe man mit guten Freunden laufen - und wie sonst könne man sich besser von einem anstrengenden Arbeitstag erholen?
Kompaktes Kennenlernen
Lachend berichtet der Berufsjogger von einem Kunden, der seit kurzem in Frankfurt wohnt und die temporeiche Stadtführung nutzt, um seine neue Heimat "kompakt" kennenzulernen. "Er kennt keine Laufstrecken und muss viel arbeiten, da komme ich wie gerufen." Noch faszinierter aber ist Gondorf von zwei befreundeten Ehepaaren aus den Niederlanden, die seit über zehn Jahren zum Frankfurter Weihnachtsmarkt kommen. Im vergangenen Winter haben sie sich vom 32-Jährigen im Laufschritt durch die ihnen eigentlich längst vertraute Stadt führen lassen und danach entschieden, dies "in Zukunft als festen Programmpunkt in ihren Weihnachtsaufenthalt aufzunehmen."
Zur Joggingstrecke hier lang
Übermäßig fit muss man für die fünf bis sieben Kilometer langen Strecken nicht sein. Läuft jemand sehr langsam, so wird die Route spontan etwas verkürzt. Und auch Wind und Wetter beeinträchtigen das Angebot nicht. "Im Winter sind wir bei Schnee und Regen gelaufen", erinnert sich der Frankfurter. Dennoch freue er sich auf die Sommermonate, in denen man auch "abends um acht oder neun noch mal loslaufen" könne.
Dann will der Sportler auch verstärkt versuchen, Hotels für sein Angebot zu begeistern - denn die müssen mitspielen, um möglichst viele Reisende auf das "Sightjogging" aufmerksam zu machen. Wer jedoch nicht mitspielt, ist die Stadt Frankfurt. Tim Gondorf berichtet: "Die Stadt ist an einer Kooperation nicht interessiert und sieht mich als Konkurrenz zu ihren eigenen Führungen. Das Konzept kommt nicht von ihnen, also wollen sie es nicht." (dpa)

- Wellness & Gesundheit, 01.10.2008

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- Sightjogging bei YouTube, 10.12.2007:

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- RTL 2 News, 9.12.2007:

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- RTL Beitrag, 3.12.2007:

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- Frankfurter Rundschau, 15.11.2007:

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Eins, zwei, drei im Sauseschritt
Tim Gondorf zeigt eiligen Reisenden beim "Sightjogging" in einer Stunde alles Wichtige der Stadt
VON ANNEGRET SCHIRRMACHER

Aus dem Frühstücksraum des Main Plaza Hotels duftet es noch nach Toast, da ist er schon wieder unterwegs. Tim Gondorf joggt am Mainufer entlang und
plaudert bei Nieselregen und kühler Brise am Fluss mit seiner Begleiterin. Nur die schwarze Aufschrift "sightjogging" auf seiner neongelben Weste verrät,
dass Gondorf beruflich unterwegs ist. Er ist Frankfurts erster joggender Fremdenführer.

"Sightjogging" nennt sich jetzt auch am Main, was in Rom, New York und Berlin schon zum Touristenalltag gehört. Dort wie hier buchen Geschäftsreisende oder
Spaßbesucher der Stadt ihren "personal trainer" für eine Stunde und schlagen so mindestens zwei Fliegen mit einem Turnschuh:
"Sie können in fremder Umgebung ihre Runde joggen und erfahren dabei noch etwas über Frankfurt", erzählt Gondorf,
ohne im Geringsten aus der Puste zu kommen. "Oft reden die Kunden dazu noch gerne mit jemand über den stressigen Tag auf der Messe,
bei Verhandlungen oder über Ärger in der Familie", so der Profisportler mit Trainerlizenz. Dazwischen zeigt Gondorf mal nach links aufs Städel, lobt die Meisterwerke
und die Kunstschule, joggt mit einem oder höchstens vier Begleitern über den Holbeinsteg Richtung Hauptbahnhof und erklärt
Holländern oder Amerikanern, warum das gläserne Hochhaus auf dem Weg dorthin "Geripptes" heißt.

Oberstes Trainingsziel ist dabei nicht, den Kunden maximal fit zumachen. "Ich will, dass meine Gäste sich hinterher gut fühlen und etwas Schönes erlebt haben",
erklärt er seine Philosophie. Das kann bei ehrgeizigen Mitläufern heißen, dass "ich sie einen Schritt vor mir wieder am Hotel ankommen lasse,
wenn das ihrem Ego gut tut". 80 bis 90 Prozent der Damen fragten dagegen nach Ernährungstipps.
"Da muss ich dann hin und wieder die Aufmerksamkeit doch auf die Gebäude zurück lenken."

Der 31-Jährige zieht jetzt an der Münchener Straße an Junkies, Bankern und einem frierenden Polizisten vorbei und nimmt nach der Taunusanlage
noch "Bull and Bear" samt Tipps für Besucherführungen in der Börse mit. Seine acht Wochen alte Firma "peak personaltraining" ist dort zwar noch nicht notiert,
doch die Sterne stehen nicht schlecht für den 31-Jährigen. Ab Januar ist er Lauftrainer in der Triathlon-Abteilung bei Eintracht Frankfurt.
"Viele Gäste sind erstaunt, dass sie bei zügigem Tempo in einer Stunde in Frankfurt alles Wichtige gesehen haben", berichtet der Fremdenführer dann beim
Dehnen am Mainufer. Dass sie dafür 60 Euro für die Einzelstunde bezahlen, empfänden sie als angemessen, so Gondorf, zumal Berliner
Kollegen 80 Euro, New Yorker bis 120 Dollar verlangten. Der Regen hat aufgehört, der Tag kann beginnen.